EILT – Absage von allen Aufführungen in Hornburg

Liebe Theaterfreunde,

leider müssen wir die Aufführungen in Hornburg absagen.

Um das Risiko der Ansteckung der Bewohner im Haus Hagenberg in Hornburg mit dem Corona-Virus zu minimieren hat der Träger des Haus Hagenberg, die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Braunschweig mbH, neben anderen Maßnahmen zur Risikominimierung entschieden, dass die Aufführungen vom Altstadt-Theater Hornburg bis auf weiteres dort nicht durchgeführt werden dürfen.

Das gesamte Ensemble ist sehr enttäuscht über diese Maßnahme und sucht weiter nach einer Lösung auch unserem Publikum in Hornburg unsere Komödie „Gestorben wird später – Chaos im Bestattungshaus“ präsentieren zu können.

Gegen Rückgabe der Karten erhalten Sie Ihre Eintrittsgelder in der Vorverkaufsstelle Toto-Lotto Heidemarie Hannover zurück. Die Rückgabe kann ab sofort erfolgen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Die Aufführungen im Theater-Zirkus Goslar am 15. und 16. Mai 2020 betrifft das nicht. Der Vorverkauf für Goslar beginnt wie geplant am 30. März 2020.

Neuer Spielort in Goslar

  • 2 Aufführungen in Goslar im Zirkus Zelt am Freitag 15.05.2020 und Samstag 16.05.2020 jeweils um 19:30 Uhr Altstadt-Theater Hornburg „Gestorben wird später – Chaos im Bestattungshaus“

Da es in Goslar immer noch keinen Ersatz für das Odeon-Theater als Spielstätte gibt, haben wir uns entschlossen in der Spielsaison 2020 einen für uns neuen Weg auszuprobieren.
Wir bringen unser Theater mit! Theater Zirkus Goslar

Wir werden  für unsere Aufführungen im Mai 2020 das Zirkuszelt von Zirkus Ricardo aus Hildesheim nutzen. Wir haben damit einen erfahrenen und flexiblen Partner gefunden.

Die Aufführungen und der Theater Zirkus Goslar werden von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz gefördert. Ein weiterer Förderantrag ist beim Regionalverband Harz (Bereich Kulturförderung) gestellt.

Im Zirkuszelt finden im Zeitraum vom 11. bis 17. Mai 2020 neben den Aufführungen vom Altstadt-Theater noch weitere Kulturaktionen statt. Z.B. Tanzgruppe „AmbetGroup“ am Dienstag 12.05.2020, Theateraufführung „Die zwölf Geschworenen“ der freien Bühne Braunschweig am Donnerstag 14.05.2020, Mitternachtsshow nach unserer Aufführung am Samstag 15.05.2020 und Theateraufführung Komödie vom Premiere Amateurtheater Braunschweig am Sonntag 16.05.2020.

Die Aktionen im Theater Zirkus Goslar finden in Kooperation mit dem Zirkus Ricardo, der Kreisjugendpflege des Landkreises Goslar und der Kultur-Jugendherberge Goslar/Harz statt.

Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 03.02.2020 bzw. am Montag, 30.03.2020

Kartenvorverkauf  für alle Vorstellungen in Hornburg ab Montag, 03.02.2020,  ab 14.00 Uhr:

Toto-Lotto Heidemarie Hannover

Vor dem Braunschweiger Tor 8, 38315 Hornburg

Telefon: 05334 – 94 84 12

Preis je Karte: 12,– Euro auf allen Plätzen

Kartenvorverkauf für die Vorstellungen in Goslar ab Montag, 30.03.2020

Geschäftsstelle der Goslarschen Zeitung 

Bäckerstr. 31, 38640 Goslar

Telefon : 05321 – 3330

und bei 

Toto-Lotto Heidemarie Hannover

Vor dem Braunschweiger Tor 8, 38315 Hornburg

Telefon : 05334  –  94 84 12

Eine Änderung aufgrund der aktuellen Lage: Tickets für die Aufführungen in Goslar am 15. und 16. Mai 2020 gibt es ab dem 30. März 2020 unter der E-Mail Adresse  tickets@altstadt-theater.de

Preise: 12,-  Euro Kategorie 2 und 15,- Euro Kategorie 1

Aufführungstermine 2020

Aufführungen in Hornburg Haus HagenbergAuf dem Hagenberg 1, Hornburg
   
Freitag 06.03.2020 19.30 Uhr Premiere
Samstag 07.03.2020 19.30 Uhr 
Samstag 14.03.2020 19.30 Uhr 
Freitag 20.03.2020 19.30 Uhr 
Samstag 21.03.2020 19.30 Uhr 
Freitag 27.03.2020 19.30 Uhr 
Samstag 28.03.2020 19.30 Uhr 
Freitag 17.04.2020 19.30 Uhr 
Freitag 24.04.2020 19.30 Uhr 
Samstag 25.04.2020 19.30 Uhr 
Aufführungen in Goslar – Im Zirkus-ZeltTheater Zirkus GoslarRammelsberger Str. 25 – vor der Jugenherberge in Goslar
Freitag15.05.202019:30 Uhr
Samstag16.05.202019:30 Uhr

Eine Änderung aufgrund der aktuellen Lage: Tickets für die Aufführungen in Goslar am 15. und 16. Mai 2020 gibt es ab dem 30. März 2020 unter der E-Mail Adresse  tickets@altstadt-theater.de

Kartenvorverkauf beginnt am 29.01.2019 bzw. am 25.02.2019

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen im Haus Hagenberg startet am Dienstag, 29.01.2019. Der Preis je Karte: 12,00 Euro auf allen Plätzen. Wie immer bei

Toto-Lotto Heidemarie Hannover
Vor dem Braunschweiger Tor 8
38315 Hornburg
Telefon: 05334 – 94 84 12

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen in Wolfenbüttel startet am Montag, 25.02.2019 bei der Theaterkasse in Wolfenbüttel, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in der Region und im Internet unter www.lessingtheater.de und unter www.reservix.de. (Bei Toto Lotto Heidemarie Hannover wird es keine Karten geben.)

Link zum Vorverkauf
Karten je nach Platzwahl zum Preis von 17,00 Euro und 15,00 Euro.


Aufführungstermine 2019

Freitag, 01.03.2019 – 19.30 Uhr – Premiere

Haus Hagenberg, Hornburg

Samstag, 02.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Freitag, 08.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Samstag, 09.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Freitag, 15.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Samstag, 16.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Freitag, 22.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Samstag, 23.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Freitag, 29.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Samstag, 30.03.2019 – 19.30 Uhr

Haus Hagenberg, Hornburg

Freitag, 05.04.2019 – 19.30 Uhr

Lessingtheater, Wolfenbüttel

Samstag, 06.04.2019 – 19.30 Uhr

Lessingtheater, Wolfenbüttel

Wir spielen wieder Anna Landmann

Der Hexenprozess zu Hornburg

Anna Landmann – Mutmaßliche Szenen aus ihrem Leben

Anna Landmann aus Osterode wurde die Nächstenliebe zum Verhängnis. Sie lebte am Rande der Gesellschaft, war sozial sehr engagiert und kümmerte sich um gesellschaftliche Außenseiter. Sie wurde 1596 in Hornburg als Hexe verurteilt und im Januar 1597 hingerichtet.

Zum Gedenken an diesen Hexenprozess wurde zum 400sten Jahrestag, am 19. Oktober 1996, das Theaterstück „Anna Landmann – Mutmaßliche Szenen aus ihrem Leben“ vom Altstadttheater Hornburg uraufgeführt.

Das Stück zeigt in einer 60 minütigen Freiluftinszenierung behutsam ausgewählte Szenen aus Anna Landmanns Leben bis zur Hinrichtung als Hexe.

Geschrieben wurde es von dem Goslarer Autor und Publizisten Hans-Georg Ruhe. Das Theaterstück entstand 1996 aufgrund einer Initiative der Frauenwerkstatt für Bildung, Kultur und Handwerk gemeinsam mit anderen Projekten, die an Anna Landmann erinnern sollen.

Aufführungstermine:

Im Oktober startet das Altstadttheater Hornburg eine kleine Aufführungsreihe mit drei Aufführungen.

Den Anfang macht eine Aufführung am Samstag, 6. Oktober 2018 um 18:15 Uhr in Wolfenbüttel auf Einladung des Braunschweigischen Landesmuseums auf dem Hof der ehemaligen Herzoglichen Kanzlei in der Kanzleistr. 3.

Die zweite Aufführung der kleinen Reihe trägt die Geschichte Anna Landmanns in eine andere Region Niedersachsens – in das Osnabrücker Land. Das Altstadttheater Hornburg gastiert am Samstag, 13. Oktober 2018 um 18:00 Uhr auf der Landesgartenausstellung in Bad Iburg, auf der GiroLive Bühne.

Den Abschluss bildet eine erneute Aufführung auf historischem Boden am Samstag, 20. Oktober 2018 auf dem historischen Marktplatz in Hornburg.

Der Eintritt zu den Aufführungen ist frei – um eine Spende wird gebeten.

Für 2019 sind zwei weitere Aufführungen an anderen Orten in unserer Region und eine Aufführung auf Baltrum bei den niedersächsischen Amateurtheatertagen geplant.

Anna Landmann – Erinnern statt vergessen.

Während der Hexenverfolgungen wurden in Europa im späten Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit zwischen 1450 und 1780 etwa 60.000 Menschen im Namen des Glaubens verfolgt, verhaftet und hingerichtet, die meisten davon in Deutschland (ungefähr 25.000). Viele wurden lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Um ihr Leiden nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist es wichtig, einzelne Schicksale in Erinnerung zu rufen.

Bis heute hat es für die Hingerichteten der Hexenprozesse keine öffentliche Rehabilitation gegeben. An den meisten Orten sind die Leiden der als Hexen angeklagten Frauen, Männer und Kinder in Vergessenheit geraten. Nur in wenigen Ortschaften, in denen Hexen verfolgt wurden, wird an das Schicksal der unschuldig hingerichteten Menschen erinnert. An diesen Gedenkstellen wird ihr Schicksal aus dem Dunkel der Vergangenheit herausgeholt und dem Vergessen entrissen. Die Hingerichteten werden durch öffentliche Aufmerksamkeit rehabilitiert und ihnen die geraubte Würde zurückgegeben.

Die Auseinandersetzung mit dem Schicksal verfolgter Menschen kann auch heute noch den Blick schärfen für das Leiden unschuldiger Menschen in aller Welt. Folter ist bis heute in vielen Ländern der Welt ein menschenverachtendes Instrument der Unterdrückung. Damals wie heute werden in Notzeiten anders denkende und handelnde mundtot gemacht und in Notzeiten Sündenböcke gesucht und gefunden.

Anna Landmann – Ein Todesurteil für die Nächstenliebe.

Anna Landmann aus Osterode war eine einfache Frau mit viel Nächstenliebe. Ihre für die Zeit ungewöhnlich anmutende Barmherzigkeit gegenüber Bedürftigen und Schwachen machte Anna Landmann zur Außenseiterin bei der Obrigkeit, der Geistlichkeit und bei den Bürgern.

Das Dorf Osterode am Fallstein liegt 3 km östlich von Hornburg. Dort wohnte Anna Landmann. Anna Landmanns soziale Einstellung störte anscheinend die Leute im Dorf. Sie beobachteten das Treiben des „Gesindels“ mit großem Misstrauen und wandten sich an den Amtmann des Hornburger Burgbezirkes Heinrich Brandes. Dem Amtmann Brandes wurde zugetragen, dass es sich bei Anna Landmann möglicherweise um eine Zauberische handelte, was auch für eine ehrenhafte Frau ein gefährlicher Vorwurf war.

Aufgrund der Denunziationen und im Zusammenhang mit anderen Hexenprozessen und der allgemeinen »Hexenangst« wurde Anna Landmann Ende 1596 verhaftet und mehrmals gütlich und peinlich verhört. Sie legte kein Geständnis ab. Es folgten Verhöre unter Folter. Schließlich gestand die Angeklagte unter Erschöpfung und der andauernden Folter den Teufelspakt. Sie wurde am 24. Dezember 1596 zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und Anfang Januar 1597 in Hornburg hingerichtet. Anna Landmann wurde in Hornburg verscharrt – an einen Heinrich Brandes erinnert eine Gedenktafel in der Hornburger Marienkirche!

Aufführungstermine Anna Landmann

  • Samstag 06. Oktober 2018 – 18:15 Uhr

Braunschweigisches Landesmuseum, Hof der ehemaligen Herzoglichen Kanzlei Kanzleistr. 3 in Wolfenbüttel

  • Samstag 13. Oktober 2018 – 18:00 Uhr

Landesgartenschau Niedersachsen, Bad Iburg – GiroLive Bühne

  • Samstag 20. Oktober 2018 – 18:00 Uhr

Hornburg – Historischer Marktplatz

Kartenvorverkauf beginnt am 23.01.2018 bzw. am 19.02.2018

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen im Haus Hagenberg startet am Dienstag, 23.01.2018. Der Preis je Karte: 10,00 Euro auf allen Plätzen. Wie immer bei

Toto-Lotto Heidemarie Hannover
Vor dem Braunschweiger Tor 8
38315 Hornburg
Telefon: 05334 – 94 84 12

 


Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen in Goslar startet am Montag, 19.02.2018.
Karten je nach Platzwahl zum Preis von 17,00 Euro und 15,00 Euro. Neu in der

Geschäftsstelle der Goslarschen Zeitung
Bäckerstr. 31
38640 Goslar
Telefon: 05321 – 33 30

und bei

Toto-Lotto Heidemarie Hannover
Vor dem Braunschweiger Tor 8
38315 Hornburg
Telefon: 05334 – 94 84 12