Geschichte …

… des Altstadt-Theaters Hornburg – gegründet 1983

Unser aktuelles Stück …

2012    Ehrensache

 

Diese Stücke haben wir gespielt …

2011    Eine Leiche auf der Flucht (Bilderbogen)

2010    Zickenalarm (Bilderbogen)

Auch im Jahre 2010 sind die Besucher des Altstadt-Theater Hornburg wieder voll und ganz auf Ihre Kosten gekommen.  Die Boulevardkomödie hielt, was der Titel versprach. Zickenalarm par excellence! Welch ein Geschrei und Gezanke rund um den Junggesellen Stefan, der doch eigentlich nur einen Untermieter für den Zeitraum seines Urlaubes sucht.

Zuschauer und Presse waren sich einig: dem Altstadt-Theater ist mit diesem Stück wieder ein amüsanter und kurzweiliger Abend gelungen. Die Vorstellungen im Haus Hagenberg waren nahezu ausverkauft und auch im Goslarer Odeon-Theater konnte das Ensemble vor gut gefülltem Theatersaal begeistern.  Für Charlotte Namuth alias Punkerin Floh hob sich 2010 zum ersten mal der Vorhang.

2009    Und oben wohnen Engel (Bilderbogen)

Auch in diesem Jahr, es ist bereits die 26. Spielsaison für unser kleines Laientheater, hat das Ensemble mit diesem Stück wieder genau den Nerv der Zuschauer getroffen.

Eine ausverkaufte Premiere sowie auch die anderen stets sehr gut besuchten Vorstellungen sprechen für sich. Auch wenn die Auswahl des Stückes in diesem Jahr nicht einfach war und viele Stunden über Besetzungslisten und Textbüchern in Frage kommender Stücke gebrütet wurde, haben wir am Ende genau das Richtige gefunden.

Die schwierigste Aufgabe hatten in diesem Jahr unsere Maskenbildnerinnen; die sie mit Bravour gemeistert haben. Ensemble und Zuschauer waren vom Ergebnis begeistert.

Wir konnten in dieser Saison auch zwei neue Schauspieler begrüßen. Für Uwe Kirchner und Elke Niede hob sich zum ersten Mal der Vorhang und wir freuen uns über diesen Zuwachs.

Der Höhepunkt dieser Saison war jedoch unser erstes Gastspiel im Odeon Theater in Goslar. Zwei Jahre nachdem das Lessingtheater in Wolfenbüttel geschlossen wurde, konnten wir  wieder „richtige“ Theaterluft schnuppern. Die Freude bei den Mitgliedern und beim Publikum war so groß, dass wir nächstes Jahr wieder in Goslar spielen werden.

2008    Studentenfutter (Bilderbogen)

Das Altstadt-Theater feiert sein 25 jähriges Bühnenjubiläum

In dem Jubiläumsjahr konnte das Altstadt Theater zwei neue junge Schauspielerinnen für die Bühne gewinnen. Sylvia Bauce & Kristine Röbbeling zeigten mit ihrer Leistung, dass sie das Publikum schnell begeistern können. Sophie Siebert ist kurz vor der Premiere erkrankt und Gabriele Lindauer hat mit einer herausragenden Leistung in kürzester Zeit, Text und Bühnenablauf erlernt!

Leider musste das Ensemble in dieser Saison von Adelheid Mallon Abschied nehmen. Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle werden uns aber stets an Dich erinnern lassen! Auch in diesem Jahr finden die Aufführungen in Wolfenbüttel, in der Aula der C-G-L statt.

2007    Schüsse, Küsse und Omeletts (Bilderbogen)

Dieses Jahr steht unter keinem guten Stern! Die Auswahl des Stückes, die Rollenbesetzung und die Regiearbeit stellten das Team Joachim Böhme, Adelheid Mallon und Nikolai Witte vor eine große Herausforderung. Nicht nur das sich die Probenarbeit schwierig gestaltete, es wurde auch noch ein „Höhepunkt“ für das Theaterensemble genommen:

Das Lessing-Theater Wolfenbüttel wurde mit sofortiger Wirkung für alle Veranstaltungen geschlossen! Somit muss sich die Gruppe um einen anderen Spielort in Wolfenbüttel bemühen. Als Ausweichmöglichkeit fand man die Bühne der Aula in der Carl-Gotthard-Langhans Schule.

Trotz aller Schwierigkeiten brachte man wieder eine erfolgreiche Premiere auf die Bühne. Franziska Böhme, die nach einer längeren Studienpause wieder auf der Bühne steht, überzeugte in einer Doppelrolle das Publikum von ihrem Können!

2006    Und alles auf Krankenschein (Bilderbogen)

Dass das Theater gern aktuelle Themen aus dem Leben aufgreift, macht sich auch in diesem Jahr wieder bemerkbar! Die Gesundheitsreform bleibt nicht verschont! Mit „Und alles auf Krankenschein“  hat das Theater wieder mal eine Story aufgegriffen, die durchzogen ist mit Intrigen, Verwechselungen und witzigen Dialogen.

In diesem Jahr kann sich das Theater-Ensemble auch über Nachwuchsschauspieler freuen. Für Sophie Siebert hob sich das erste mal der Vorhang!

2005    Bubblegum und Brillanten (Bilderbogen)

Das Altstadt-Theater geht mit der Zeit. Endlich sind auch wir im Internet vertreten. Der Theaterfreund hat nun die Gelegenheit, sich über Termine, Aktivitäten und Verlauf der aktuellen Saison zu Informieren. „Bubblegum & Brillanten“ von Jürgen Baumgarten steht auf dem Spielplan, in dem ein „Kater“ auf der Besetzungsliste steht.

Dies ist außergewöhnlich. Doch warum eigentlich? Tiere nehmen schließlich in unserem Leben einigen Raum ein. Im Theater, das sich doch immerhin bemüht, ein Abbild unserer Gesellschaft zu zeigen, sind Tiere spärlich anzutreffen. Das Betreten der berühmten Bretter bleibt den Vier- oder Mehrbeinern zumeist versagt.

Doch bei „Bubblegum & Brillianten“ wählte der Autor eine ganz spezielle Art, Lord „Tom Miou-Miou III“ am Bühnengeschehen teilhaben zu lassen. Dies wurde gekonnt von Regie und Schauspieler umgesetzt!

2004    Hey, Joe

Sind in der Vergangenheit große Anforderungen an die Schauspieler gestellt worden, so kommt nun das technische und handwerkliche Können des Altstadt Theaters zur Geltung! So ist in diesem Jahr das Szenenbild eine Autowerkstatt die nahezu originalgetreu auf der Bühne nachgestellt wird.

Ein Auto wird in Einzelteile zerlegt und in das Bühnenbild integriert. Schauspieler und Publikum waren begeistert vom diesjährigen Bühnenbild!

2003    Sattelfest

In diesem Jahr heißt es „Sattelfest“. Unter den Augen der fachmännischen Regie von Michael & Gabriele Lindauer geht es in die Welt der Wettbarone und Buchmacher! Ein Pferderennen mit manipulierten Jockey und lahmen Pferd sorgt für allerlei Durcheinander auf der Bühne.

Franziska Böhme sorgt in einer Paraderolle für ein weiteres Chaos, sodass kein Auge des Zuschauers trocken blieb.

2002    Wer will schon Doktor werden?

Auch in diesem Jahr hat die Theatergruppe wieder eine amüsante und „lebensnahe“ Komödie für ihr Publikum ausgesucht! Wie aus dem Leben heißt es: „Ich will nicht mehr studieren! Ich will heiraten!“ Die Geschichte eines familiären Durcheinander ist mit gekonnter und überzeugender Spielweise auf die Bühne gebracht worden.

Trotz des etwas kleiner gewordenen Theatersaales kann sich das Theaterensemble nicht über die Besucherzahlen beschweren. Alle Vorstellungen in Hornburg waren ausverkauft, und für die Vorstellungen im Lessing-Theater Wolfenbüttel waren nur noch wenige Karten zu bekommen!

2001    Augen zu – und durch

Das Ensemble des Altstadt-Theaters hat sich wieder auf „ihrer“ Bühne eingelebt, und auch für diese Spielsaison ein turbulentes und amüsantes Stück ausgesucht. „Augen zu- und durch“  heißt es in einem Büro in Brüssel in dem sich eine englische Finanzgesellschaft den Kapitalfluss Europas zum Wohle Englands beeinflussen will.

Ein Einblick in die Welt der Finanzunternehmen das mit spritzigem englischem Humor von den Akteuren auf die Bühne gebracht wird.

2000    Der geliehene Opa

Als sich der Vorhang zur Premiere der Komödie „Der geliehene Opa“ hob, war es für das Theaterensemble ein Tag ganz besonderer Freude. Das Altstadt Theater ist an seine Geburtsstätte zurück gekehrt! Zwei Jahre musste das Ensemble auf die Bühne des Dorfgemeinschaftshauses Werlaburgdorf ausweichen.

Den Werlaburgdorfern gebührt Dank für die gewährte Gastfreundschaft. Durch Verhandlungen mit der Paritätischen Gesellschaft Braunschweig konnte erreicht werden, dass nun wieder das Haus Hagenberg Spielstätte des Altstadt-Theaters ist. Allen Verhandlungspartnern ist für die offene und ehrliche Verhandlungsführung zu danken!

1999    Der Hexenschuss

„Der Hexenschuß“, eine spritzige englische Boulevardkomödie von John Graham, ist für die Spielsaison 1999 ausgesucht worden. Auch der hohe Bekanntheitsgrad des Stücks hält das Theater nicht davon ab, es auf den Spielplan zu setzen.

Das bislang mit Abstand aufwendigste Bühnenbild und sehr hohe Anforderungen an das Spielen, oft auch ohne Worte, sind die Kennzeichen der Proben von September 1998 bis zur Premiere im März. Die Regie liegt diesmal wieder in den Händen von Frank Fuhrmann und Gerlinde Ludwig, erstmals unterstützt von Christine Wertmann, die sich instinktiv in das Stück, die Rollen und ihre Akteure hineindenken kann.

Wiederum muss auf eine Aufführung in Hornburg verzichtet werden, da noch immer keine Alternative für die Bühne im Haus Hagenberg gefunden wurde. Deshalb gastiert die Gruppe viermal in Werlaburgdorf und wieder dreimal in Wolfenbüttel im Lessingtheater, davon einmal unterstützt durch einen Bustransfer von und nach Hornburg. Doch das Altstadt-Theater gibt die Hoffnung nicht auf, eines Tages wieder in Hornburg spielen zu können.

1998    Alles in Butter

Das Theater feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr fällt die immer schwieriger werdende Auswahl des Stücks auf die Komödie „Alles in Butter“ von Edward Taylor. In der Handlung wird die hohe Politik auf die Schippe genommen, gerade im Wahljahr 1998 ein brandaktuelles Thema. Regie führen Gerlinde Ludwig und erstmalig Aldo Sigmund.

Ein Probenwochenende in der Nähe von Bad Gandersheim wenige Wochen vor der Premiere bringt den nötigen „Schliff“ in das Spiel. Der Erfolg stellt sich prompt ein: tosender Beifall bei allen Aufführungen und immer wieder Applaus auf offener Szene sind der Lohn für gutes Timing, perfektes Spiel und spritzig dargebotene Dialoge. Auch Maske, Technik und Bühnengestaltung finden wieder großen Anklang.

Nach dem Verkauf des Haus Hagenbergs hat sich das Theater dazu entschlossen, auf die Bühne des Dorfgemeinschaftshauses in Werlaburgdorf auszuweichen. Um dem Hornburger Publikum eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten, wird die Anzahl der Gastspiele in Wolfenbüttel auf drei erhöht, eine davon am Sonntag Nachmittag.

Unterstützt mit einem Bustransfer von und nach Hornburg, erhofft sich die Spielgemeinschaft einen gewissen Ausgleich für die fehlenden Aufführungen am ehemaligen „Stammsitz“. Die Rechnung geht auf, der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen in Wolfenbüttel läuft hervorragend. Doch das gemeinsame Ziel aller Mitglieder ist, dass das Altstadt-Theater wieder in Hornburg spielen muss.

1997    Wie wär´s denn …?

Die Komödie „Wie wär´s denn…?“ wird von einem Regieteam inszeniert, das aus Gerlinde Ludwig, Joachim Böhme und Norbert Rühe besteht. Schon während der Proben zeigt sich schnell, dass auch dieses Modell bei entsprechender Disziplin aller Beteiligten durchaus Sinn macht. Die Komödie ist wieder ein Stück für die Liebhaber von Verwechslungen und lang anhaltenden Lachsalven.

In den neun Vorstellungen, davon wieder zwei im Lessingtheater, wird die siebenmonatige Arbeit aller Beteiligten mit großem Beifall durch das Publikum honoriert. Der Vorverkauf läuft so gut wie noch nie. Ausgezeichnete Darstellung, gutes Zusammenspiel und ein detailgetreues Bühnenbild lassen die Aufführungen perfekt werden. Der Kultursonntag in Hornburg wird mit Sketchen und Moderation unterstützt.

Im Sommer 1997 wird „Anna Landmann“ erneut im Rahmen einer Veranstaltung vor der Kulisse des alten Schlosses in Schöningen von den Theatermitgliedern aufgeführt. Das Haus Hagenberg, das mehr als 14 Jahre die Stammbühne des Theaters war, wird verkauft. Proben sind übergangsweise noch möglich, aber Vorstellungen werden ab der Spielsaison 1998 dort nicht mehr gegeben.

Das Ensemble bemüht sich um Alternativen, damit auch zukünftig sein Publikum in den Genuss des jährlichen Theaterspaß kommen kann.

1996    Ein Schlüssel für Zwei

Diesmal ist die Auswahl auf die Komödie „Ein Schlüssel für zwei“ von John Chapman und Dave Freeman gefallen. Ein himmlisches Stück für alle, die gern lachen und kurzweilige Theaterabende mögen. Viel Wert legt Gerlinde Ludwig, die Regie führt, auf Details.

Dieser Stoff ist eine echte Herausforderung, insbesondere für die neuen Mitglieder, die bei diesem Stück bereits integriert werden. Neben zahlreichen Aufführungen in Hornburg und zwei Gastspielen im Lessingtheater gibt die engagierte Gruppe erstmals im Brunnentheater in Bad Helmstedt eine Vorstellung.

Die Resonanz schließt sich an die der Vorjahre an, in Bad Helmstedt gibt das Ensemble, wenn auch noch nicht vor vollem Haus, eine beachtliche Vorstellung. Die Tagespresse aus Helmstedt berichtet entsprechend positiv. Am 19.10.96 gibt das Theater auf dem Marktplatz von Hornburg die Welturaufführung von „Anna Landmann“ des Goslarer Autors Hans Georg Ruhe.

Mehr als 500 Zuschauer kamen trotz des unbeständigen Wetters aus Nah und fern, um sich mutmaßliche Szenen aus dem Leben von Anna Landmann aus Osterode bei Hornburg anzuschauen, die 1497 als Hexe verbrannt wurde. Regie führt Frank Fuhrmann, ein Videoteam sowie das Braunschweiger Bürgerfernsehen OK-TV zeichnen die Vorstellung auf. Eine Herausforderung in vielfacher Hinsicht für das Ensemble. Doch der Erfolg gibt dem ambitionierten Gesamtprojekt der Frauenwerkstatt für Bildung, Kultur und Handwerk aus Hornburg recht.

1995    Keine Leiche ohne Lily

Das Altstadt-Theater wagt sich an eine Kriminalkomödie, die schon manche große Bühne gespielt hat: „Keine Leiche ohne Lilly“ von Jack Popplewell. Hohe Anforderungen werden insbesondere an die Darsteller gestellt, aber auch Bühnenbau und Technik müssen sich auf schwierige Situationen einstellen.

Die Gesamtregie liegt in den Händen von Gerlinde Ludwig und Frank Fuhrmann. Das Publikum zeigt sich begeistert von der Darstellungskraft der Akteure auf der Bühne. Auch die Kulisse kommt hervorragend an. Die beiden Vorstellungen in Wolfenbüttel sind sehr erfolgreich und noch besser besucht als im Vorjahr.

Das Theater beteiligt sich wieder am Kultursonntag, erstmals am Altstadtfest in Helmstedt und an der Eröffnungsveranstaltung von OK-TV in Braunschweig.

1994    Ein Joghurt für zwei

Hornburg wird 1000 Jahre alt, historische Umzüge, zahlreiche Veranstaltungen und eine Festzeitschrift dokumentieren das Jubiläum. Das Altstadt-Theater präsentiert die Komödie „Ein Joghurt für zwei“ von Stanley Price.

Einmalige Situationskomik und witzige Dialoge sind die Kriterien, sich für diesen Stoff zu entscheiden. Gerlinde Ludwig und Ulrich Wünsch inszenieren dieses spritzige Stück.

Erstmals gibt es zwei Gastspiele im Wolfenbütteler Lessingtheater, die Vorstellungen sind besser besucht als erwartet. Das Stück kommt hervorragend an, das Publikum ist begeistert. Die angesetzten Vorstellungen in Hornburg reichen nicht aus, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, die Komödie zu besuchen.

Das Altstadt-Theater entschließt sich, einen Großteil seiner Einnahmen in moderne Bühnentechnik zu investieren. Unterstützende Aktivitäten auf dem Altstadtfest in Hornburg sowie auf dem historischen Weihnachtsmarkt runden das überaus erfolgreiche Jahr 1994 ab.

1993    Liebe auf den ersten Bruch

Im Jubiläumsjahr – das Altstadt-Theater wird 10 Jahre – steht auf dem neuen Spielplan eine besondere Komödie: „Liebe auf den ersten Bruch“ von Janet Allen.

Die kurzweilige und witzig – ironische Story erzählt von Liebe und Konventionen und nimmt dabei die Gesellschaft von heute aufs Korn. Ort der Handlung ist England der Gegenwart. Regie führt Frank Fuhrmann, Assistenz übernimmt Gerlinde Ludwig.

Wenn auch etwas hintergründiger als gewohnt, kommt das Stück beim Publikum hervorragend an. Die Zuschauerräume sind bis auf den letzten Platz gefüllt, die Presse berichtet von „eindrucksvoller Darstellung“ und „gekonntem Spiel“.

Aus Anlass des 10jährigen Bestehens des Theaters gibt der Fremdenverkehrsverein in der Stadt Hornburg einen Empfang im Rathaus. Das Theater beteiligt sich am Kultursonntag, Frank Ruhlandt übernimmt die Moderation des Tages.

1992    Bei Charly Haggarthy ist Mumps

Nach der Begeisterung für das Stück von 1991 gilt es, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Die Verwechslungskomödie „Bei Charly Haggarthy ist Mumps“ aus Ungarn verspricht wieder einiges an Turbulenzen. Das noch recht junge Stück (erst 1979 Uraufführung) hat eine flotte und spritzige Handlung.

Die Regie wurde mit Gerlinde Ludwig, unterstützt von Joachim Böhme, neu besetzt. Bühnenbild und -aufbau sind modifiziert worden, eine hohe Anforderung an Bühnenbildner und Technik.

Insgesamt neun Aufführungen gibt es, eine davon wieder in Wolfenbüttel im Lessingtheater. Ausverkaufte Vorstellungen, amüsiertes Publikum und ausgezeichnete Kritiken zeigen deutlich, das auch dieses Stück goldrichtig ist. Langanhaltender Applaus ist der Lohn für das gesamte Ensemble.

1991    Und das am Hochzeitsmorgen

In der ersten gesamtdeutschen Theatersaison steht eine einmalig lustige Komödie auf dem Spielplan: „Und das am Hochzeitsmorgen“. Die Story erzählt von einem recht turbulenten und grotesken „Hochzeitsmorgen“. Auf unverwechselbar komische Art werden die Geschehnisse im Hause der Brauteltern vom Aufstehen bis zur Abfahrt in die Kirche beschrieben. Regie führt auch diesmal Frank Fuhrmann.

Theaterspaß mit Tanz und Gesang wartet auf das Publikum. Und die teilweise schon lange vorher ausverkauften Vorstellungen sprechen eine eindeutige Sprache: das Stück ist ein richtiger Volltreffer. Der Versuch ein professionelles Video herzustellen und zu vertreiben, scheitert an urheberrechtlichen Vorschriften.

1990    Liebling, ich bin da

Auch im siebten Jahr kann das Altstadt-Theater wieder gute Erfolge verbuchen. Mit dem heiterem Lustspiel „Liebling, ich bin da!“ von Jack Popplewell sind auch in dieser Saison alle Vorstellungen sowie das Gastspiel im Wolfenbütteler Lessingtheater praktisch ausverkauft.

Man merkt dem Ensemble deutlich an, dass die Mitspieler mehr und mehr zu Profis reifen. Frank Fuhrmann, der für das Theater zum ersten Mal Regie führte, gelingt es, seine Theatererfahrung in die Inszenierung mit Erfolg einzubringen.

1989    Lauf doch nicht immer weg, Liebling

Auf dem 89er Spielplan der Gruppe steht nunmehr eine Boulevardkomödie. „Lauf doch nicht immer weg, Liebling“ soll in dieser Saison die Zuschauer begeistern. Sieben Vorstellungen im Haus Hagenberg und eine Vorstellung im Lessingtheater sind angesetzt.

Wie sich bald herausstellt, ist die Verwechslungskomödie wieder ein voller Erfolg. Denn alle Vorstellungen, auch in Wolfenbüttel mit rund 650 Sitzen, sind restlos ausverkauft. Mit Überschriften wie „Es gab Applaus auf offener Szene“ und „Boulevardkomödie begeisterte Publikum“ reagiert die Presse entsprechend positiv.

1988    Der keusche Lebemann

Im Jubiläumsjahr, das Theater besteht 5 Jahre, steht „Der keusche Lebemann“ auf dem Spielplan. Im Haus Hagenberg sind 10 Vorstellungen angesetzt und wiederum eine Vorstellung im Lessingtheater in Wolfenbüttel. Die Komödie, die bereits vom Millowitsch-Theater in Köln gespielt wurde und sogar als Fernsehaufzeichnung vorliegt, entwickelt sich schnell zum absoluten Renner der fünfjährigen Theaterarbeit.

Nach Beendigung des Stücks im Juni ergeben sich einige Änderungen in der Leitung der Gruppe. Geschäftsführerin wird Doris Bötel-Rabe. Die Pressestelle übernehmen Frank Fuhrmann und Frank Ruhlandt. Die Regie liegt wieder, wie auch bei dem Stück „Der keusche Lebemann“  in den Händen von Dieter Wagner. Ende Dezember spielt das Theater, auf Einladung zum ersten Mal im Hotel Maritim in Braunlage.

1987    Die spanische Fliege

Mit dem Lustspiel „Die spanische Fliege“ hat das Theater seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Das Niveau ist mehr mit Profis als mit Laienschauspielern zu vergleichen. Die Kostüme sind erstmals vom Staatstheater Braunschweig ausgeliehen worden. Das Bühnenbild – um 1920 – hervorragend gefertigt mit Samtvorhängen und Schabracken.

Die Premiere wird ein voller Erfolg und die Presse berichtet tatsächlich von „Profiarbeit“. Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft. Wieder wagt man den Schritt nach Wolfenbüttel, diesmal sogar ins Lessingtheater. Was für ein Erfolg für das Altstadt-Theater, wenn man bedenkt, welche großen Schauspieler auf dieser Bühne gespielt haben.

1986    Der Schaukelstuhl

„Der Schaukelstuhl“ von Walter Schultheiss wird als drittes Stück eingeübt. Da jetzt Tantiemen für die Stücke gezahlt werden müssen, entstehen der Theatergruppe zusätzliche Kosten. Der Eintrittspreis bleibt dennoch stabil. Die Groteske „Der Schaukelstuhl“ spielt in den goldenen 50er Jahren.

ie drei verschiedenen Bühnenbilder stellen diesmal hohe Anforderungen an Technik und Kulisse. Im Sommer wird der Sprung nach Wolfenbüttel gewagt. Auf der Bühne des Schloß-Gymnasiums feiert das Hornburger Ensemble sein erstes Gastspiel. Nun endlich ist die Laienspielgemeinschaft auch außerhalb Hornburgs bekannt. Die Kritiken in der Presse sind positiv. Eine Sondervorstellung für die „Aktion Sorgenkind“ erbringt einen beachtlichen Spendenbetrag, der gerne der Organisation zur Verfügung gestellt wird.

1985    Die deutschen Kleinstädter

Die Resonanz von Kotzebues Stück ist so groß, dass die Vorstellungen bis Juli 1985 laufen. Im November diesen Jahres legten Ilse und Ewald Lochau „ihre Ämter“ nieder. Die Gesamtleitung und Regie übernimmt von nun an Renate Lehnhardt.

1984    Die deutschen Kleinstädter

Nach dem Erfolg des ersten Stücks wird nun „Die deutschen Kleinstädter“ von August von Kotzebue einstudiert. Da die vergnügte Kleinstädtergeschichte schon schwieriger für die Laiendarsteller ist, steht ein Dramaturg vom Staatstheater Braunschweig hilfreich zur Seite. Die Zuschauerzahlen steigen, auch das zweite Stück wird ein Erfolg.

1983    Premiere Die weiße Frau von Hornburg

Die Laienspielgruppe im Fremdenverkehrsverein der Stadt Hornburg wird gegründet. Die Gesamtleitung, Regie und Kartenverkauf übernimmt die ehemalige Lehrerin Ilse Lochau. Das Bühnenbild und die Kulisse wird in liebevoller Kleinarbeit von ihrem Mann Ewald Lochau erstellt. Das erste Stück schreibt der Heimatdichter Hans-Günther Allewelt nach der Hornburger Sage „Die weiße Frau von Hornburg“.

Die Kostüme werden für die Laiendarsteller genäht, wobei Geld- und Sachspenden eine willkommene Hilfe für die junge Gruppe sind. Die Vorstellungen finden im Haus Hagenberg in Hornburg statt. Bereits nach der ersten Vorstellung des Theaters wird in der Tagespresse berichtet, dass Hornburg um eine kulturelle Attraktion reicher ist.

Ein Kommentar

Ein Kommentar to “Geschichte …”

  1. Emuam 15. Mai 2009 um 23:12 1

    Interessant zu lesen 🙂

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